Aktualisiert am 14. April 2026 Geplagt von Allergien?
Pollen sind nicht gleich Pollen – deshalb sollte jeder Heuschnupfen-Geplagte wissen, gegen welche Pollenart er allergisch reagiert. Ein Allergietest beim Arzt kann hier Klarheit schaffen.
Zu den typischen Auslösern von Heuschnupfen-Symptomen zählen neben bestimmten Bäumen wie Birke, Hasel oder Erle auch verschiedene Gräser wie Gerste und Wiesenlieschgras sowie Kräuter wie Beifuß. Anhand ihrer Blütezeiten werden diese Pflanzen in Früh-, Mittel- oder Spätblüher eingeteilt und können Allergikern zu unterschiedlichen Jahreszeiten Beschwerden bereiten.
Das Bild zeigt einen sogenannten Prick-Test. Dabei werden verschiedene Allergenlösungen in Tropfen auf die Haut aufgetragen. Anschließend wird die Haut mit einer sehr feinen Lanzette oder Nadel oberflächlich leicht angeritzt. So kann festgestellt werden, auf welche Allergene der Körper reagiert.
Auslöser der Heuschnupfen-Symptome ist der Blütenstaub bestimmter Bäume, Gräser oder Kräuter. Da diese Pflanzen zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr blühen – einige bereits im Frühjahr, andere erst im Sommer oder Herbst – können Beschwerden über einen langen Zeitraum auftreten. Selbst an milden Wintertagen kann bereits Pollenflug stattfinden.
Zeitliche Einordnung der wichtigsten Pollenarten:
- Frühblüher (Januar bis April):
z. B. Birke, Hasel, Erle, Ulme, Weide - Mittelblüher (Mai bis August):
z. B. Kastanien, Kiefer, Platane, Hafer, Honiggras, Knäuelgras, Roggen, Weizen - Spätblüher (September bis Dezember):
z. B. Beifuß, Gerste, Wiesenlieschgras, Ambrosia
Sollten Sie entsprechende Beschwerden haben oder einen Allergietest durchführen lassen wollen, können Sie uns gerne in der Praxis kontaktieren.
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